Pflanzenteile werden schon seit Jahrtausenden zum Räuchern genutzt. Die Menschen begannen damit einzelne Teile von Pflanze ins Feuer zu werfen und bemerkten die positiven Auswirkungen der Düfte auf das Wohlbefinden. Von da an wurde mit verschiedenen Pflanzen herumexperimentiert, wodurch zwischenzeitlich eine wahre Räucherkultur entstanden ist. Die Räucherungen dienten in der Geschichte der Menschheit den unterschiedlichsten Zwecken. Heute wird vor allem wegen der angenehmen Düfte geräuchert. Doch die Entwicklung von Räuchermischungen kaufen geht in den letzten Jahren in eine ganz andere Richtung.

Räucherwerk für die verschiedensten Zwecke

In der viele tausend Jahre andauernden Geschichte der Menschen wurde das Verräuchern von Pflanzenteilen für zahlreiche Zwecke genutzt. Es sollte der Gesundheit zuträglich sein, Räume oder ganze Häuser reinigen, das Wohlbefinden steigern oder diente für besondere Anlässe wie Taufen, Geburtstagen oder Hochzeiten. Oftmals wurde es auch für sakrale Zwecke genutzt und sollte Botschaften an die Götter senden oder diese beschwichtigen.

Zwischenzeitlich geriet das Räuchern etwas in Vergessenheit, kam jedoch in den vergangenen Jahren langsam zurück und erfreute sich wieder wachsender Beliebtheit. In der heutigen Zeit zielt man vor allem darauf ab, angenehme Düfte zu verbreiten und das Wohlbefinden durch die Düfte zu steigern. Doch in den letzten Jahren wurden die Räucher- und Kräutermischungen für ganz andere Zwecke verwendet.

Legal Highs in Kräuter- und Räuchermischungen Shop

Der Begriff der sogenannten Legal Highs hat sich mittlerweile etabliert. Damit gemeint sind synthetische Substanzen, die zusammen mit einem Trägerstoff an den Mann oder die Frau gebracht werden. Diese sollen einen Rauschzustand ähnlich wie bei Cannabis hervorrufen und als legale Alternative zu illegalen Drogen dienen. Denn die Substanzen, zu denen auch synthetische Cannabinoide gehören, sind erst dann verboten, wenn sie bei der derzeitigen Gesetzeslage dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt sind. So kann jeder die Drogen ganz legal in speziellen Räucher- und Kräutermischungen Shops kaufen und kommt nicht mit dem Gesetz in Konflikt, solange die enthaltenen Substanzen nicht verboten sind. More Info: raeuchermischungen-original.online

Ein Problem mit den Legal Highs sind jedoch die nicht absehbaren Auswirkungen auf den Menschen, wenn er diese konsumiert. Da die Konzentration in den meist in China hergestellten Räuchermischungen nicht genau bekannt ist und von Päckchen zu Päckchen unterschiedlich sein kann, können die unterschiedlichsten Symptome hervorgerufen werden. Diese können mehr oder weniger dramatisch ausfallen. Von Übelkeit und Erbrechen über Ohnmachtsanfälle bis hin zum Verlust der Vitalfunktionen ist alles schon aufgetreten. Allein 2015 wurden in Deutschland fast 40 Todesfälle bekannt, die auf den Konsum von Legal Highs zurückgeführt werden können. Andere europäische Länder stehen vor der selben Problematik.

Maßnahmen gegen synthetische Stoffe

Ein weiteres Problem mit den Legal Highs besteht darin, dass die chemischen Substanzen nach einem Verbot durch das Betäubungsmittelgesetz einfach leicht abgeändert werden und so wieder legal sind. Erst, wenn ein Stoff entdeckt und nach einem langen Prozess dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt wurde, darf er nicht mehr verwendet und verkauft werden. Da es aber zahlreiche Variationen bekannter Stoffe gibt, entsteht ein nervenaufreibendes Katz- und Mausspiel.

Großbritannien hat es vorgemacht und dieses Jahr ein Generalverbot für Legal Highs durchgesetzt. Auch Deutschland will nach der negativen Entwicklung in den letzten Jahren eine Lösung finden und so hat die Bundesregierung Anfang Mai 2016 einen Gesetzesentwurf beschlossen, der den Handel, Besitz und Konsum der Legal Highs unter Strafe stellen soll. Durch das Gesetz sollen nicht mehr nur einzelne Stoffe, sondern auch ganze Stoffgruppen unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt werden können.

Kritische Stimmen halten dagegen und finden, dass ein Verbot der Legal Highs den Konsum nicht verringert, sondern diesen sogar noch unterstützen könnte. Ein weiteres Verbot einer Droge würde den Drang diese auszuprobieren, vor allem bei jüngeren Menschen, nur noch erhöhen. Den Kritikern zufolge sollte mehr in Präventions- und Hilfsmaßnahmen investiert werden, um dem Problem entgegenzuwirken.

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